Mutter-Kind-Kuren auf Kurorten in Osteuropa

Eine Mutter-Kind-Kur ist in Deutschland nicht leicht zu bekommen. Bei der Eingabe „Mutter-Kind-Kur“ schleudert Google in wenigen Sekunden über 2.520.000 Seiten entgegen. Beim Lesen der Seiten wird aber schnell klar – die Anträge werden größtenteils abgelehnt. Kuren in Deutschland auf eigene Kosten sind sehr teuer, auch für Kinder. Deswegen sind die preisgünstige und trotzdem hochqualitative Kuraufenthalte für Kinder im europäischen Ausland eine gute Alternative zum Kuren bei uns im Lande.

Nicht jedes Kurhaus ist auf Kinder ausgerichtet. Um die kleinen Patienten behandeln zu können braucht man spezielle Bedingungen. An aller ersten Stelle müssen in solchen Kurhäusern Kinderärzte vorhanden sein, dann ein spezielles auf Kinder abgestimmtes Anwendungsprogramm und auf Kinder ausgerichtete Ausstattung z.B. Kinderspielecken, Kinderbetreuung, andere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Kinder und Eltern, da nach den Anwendungen, die meistens Vormittags stattfinden, am Nachmittag und Abend es schnell langweilig werden kann.

Immer gern angenommen werden von Eltern Kinderspielecken und Kinderbetreuung für den Fall, wenn sie selbst Kur-Anwendungen in Anspruch nehmen wollen oder auch andere Sachen erledigen müssen. Deswegen heißt es, sich im Vorfeld genau über die Bedingungen eines Kurhauses informieren.

Bei der Auswahl eines Kurortes steht an erster Stelle die Indikation, weil jedes Sanatorium auf die Behandlung bestimmter Erkrankungen spezialisiert ist. An was ist das Kind erkrankt? Was geht aus den Attesten vor? Wo wird diese Krankheit am besten geheilt? Wo sind die Bedingungen am besten für Kinder geeignet?

Auf den Osteuropäischen Kurorten ist es meistens so, dass in den ersten 3 bis 5 Tagen nach dem Eintreffen des Kindes falls nötig noch Labor-Untersuchungen durchgeführt werden. Die Besonderheiten des Krankheitsbildes werden studiert, die individuelle Charakterzüge des Kindes in Betracht gezogen. Zugleich gewöhnt sich das Kind an die neue Umgebung, sein Körper passt sich an die klimatischen Besonderheit des Kurortes an. Es ist sehr wichtig, die Kopie der Krankheitsgeschichte mitzubringen.

In dieser Eingewöhnungszeit beginnt man schon mit einzelnen vom Arzt verschriebenen Therapien. Wie schon erwähnt hängen die Therapien vom Krankheitsbild des Kindes und den Heilressourcen des jeweiligen Kurortes ab. Vor dem Ende des Kuraufenthalts werden abschließende Labor-Untersuchungen durchgeführt.

Ambulante Vorsorgeleistungen im Europäischen Ausland für Kinder können von Krankenkassen bezuschusst werden. Bei Ambulanten Vorsorgeleistungen für chronisch kranke Kinder kann der Zuschuss bis 21,00 € pro Tag betragen.

Wie man Ambulante Vorsorgeleistungen beantragt kann man hier erfahren.